Kennen Sie die Schallaburg? Dort finden in historischem Ambiente jedes Jahr interessante Ausstellungen statt. Zusätzlich lockt die Burg mit einem Escape Room und einem romantischen Schlossgarten. Ein Besuch lohnt sich also! Reisemobilisten und Vanlifer können von dort aus auch gemütlich das schöne Pielachtal erkunden.

Bis 7. November 2021 kann man sie noch besuchen, die diesjährige Ausstellung auf der niederösterreichischen Schallaburg “Sehnsucht Ferne – Aufbruch in neue Welten”. Dabei lässt man sich durchaus auf eine Abenteuerreise ein und kann selbst nachforschen, wie es den großen Entdeckern und Entdeckerinnen ergangen ist. Mut und Angst, Forschergeist und Selbstzweifel, Erfolg und Scheitern: Bis heute faszinieren uns die großen Geschichten von Entdeckenden und Reisenden. Die Schau führt gut vor Augen, dass es für Europa es viele Motive gab aufzubrechen, nicht immer waren es nur Entdeckungsfreude und Abenteuerlust.

“Forscherin oder Eroberer, Abenteurerin oder Missionar, Trophäenjäger oder Reiseschriftstellerin – wer waren die Menschen hinter den Geschichten und Legenden?” Diesen Fragen und noch vielen mehr geht die Ausstellung nach, präsentiert zahlreiche Exponate und begibt sich u.a. auf die Spuren des Briten James Cook, des deutsche Forschungsreisenden Alexander von Humboldt oder der österreichischen Weltreisende Ida Pfeiffer.

Infos:
schallaburg.at

Tipp der Redaktion:
Die Ausstellung ist wirklich einen Ausflug wert! Interessant klingt auch der Escape Room. Empfehlenswert ist auch das gastronomische Angebot. Wer gleich mehr erleben will, kauft eine Schallburg Card, mit der auch weitere Veranstaltungen in Niederösterreich vergünstigt besucht werden können.

Dirndln und Most: die kulinarischen Highlights im Pielachtal

Von der Schallaburg ist es nicht weit ins schöne Pielachtal. In rund einer halben Stunde erreicht man das Land der Dirndln, auch Kornelkirschen genannt. Rund um die Dirndlernte im Spätsommer ist hier einiges los. Fast allerorts gibt es Veranstaltungen rund um die kleine rote Frucht – und diverse Bauernläden, Direktvermarkter, Ab-Hof-Läden etc. bieten zahlreiche Dirndlprodukte an. Wer sich über den Mostviertel Tourismus einen Pielachtal-Genussführer organisiert, hat alle Infos in der Hand, um entweder lokal einkaufen zu können oder einen der zahlreichen Mostheurigen zu besuchen. Denn der Birnmost ist das zweite kulinarische Highlight in dieser Region.

Infos:
Mostviertel Tourismus
Infoseite Pielachtal (Mostviertel Tourismus)

Tipp der Redaktion:
Wer den typischen Birnenmost verkosten und regionaltypisch essen will, kehrt am besten bei einem Mostbaron ein, z.B. beim Mostheurigen Moderbacher in Ebersdorf. Dort serviert man verschiedene Mostsorten und ein köstliches Mostbratl vom Rind.

Übernachten am Campingplatz oder über eine Stellplatz-App

Platz für den Camper gibt es rund um die Schallaburg oder im Pielachtal. Beide Stellplatz-Apps Bauernleben und Schau aufs Land verfügen über Anbieter in der Region.

Im Pielachtal gibt es auch Campingplätze, die VANLIFE Magazin-Redaktion hat den neu eröffneten Campingplatz “Pielachtal Camping” in Hofstätten-Grünau (wir haben berichtet) getestet und Erfahrungen gesammelt. Er liegt direkt an einem Badeteich und wirkt auf den ersten Blick traumhaft: Rund um den See gibt es auf den Wiesenflächen teils schattige Stellplätze mit direktem Seezugang. Die Sanitäranlagen mit Hobbit-Charme sind einwandfrei, der Badeteich ist das reine Vergnügen.

Leider hat der Campingplatz zwei Nachteile: Er liegt erstens direkt an der Bundesstraße und das hört man, den ganzen Tag über und auch nachts. (Für einen gewissen Lärmpegel sorgt auch der Wasserspielplatz, der direkt an das Campinggelände angrenzt.) Zweitens gibt es keine Gastronomie vor Ort (abgesehen von einem Kiosk am angrenzenden Spielplatz). Das nächste Gasthaus ist doch ein Stück entfernt, mit dem Fahrrad aber durchaus erreichbar, allerdings auf der Bundesstraße. Das im Campingareal ansässige Gasthaus steht derzeit leer; nach einem Betreiber wird gesucht.

Infos:
pielachcamping.at

Bilder: ©Alexander Kaufmann, ©Klaus Pichler, ©Martina Siebenhandl und ©VANLIFE Magazin

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